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Die unendliche Geschichte

Titel: Die unendliche Geschichte  
Autor:
Michael Ende
Erstausgabe: 1979 K. Thienemanns Verlag
Originalsprache:deutsch
Taschenbuch:ja
Seiten:428

Inhalt: Ich habe den Inhalt in zwei Farben geschrieben weil es m Buch genauso ist. Alles was Bastian in der “realen Welt” erlebt ist grün und alles was er in der “Fantasie Welt” erlebt rot geschrieben.
Bastian wird von seinen Mitschülern verfolgt und rennt in einen Laden. In das Antiquariat von Karl Konrad Koreander. Dort trifft er einem zunächst unfreundlichen Besitzer. Dieser liest gerade an einem Buch, er liest an der unendlichen Geschichte. Bastian lässt dieses Buch keine Ruhe mehr, er muss es einfach lesen. Als Koreander ihn zum telefonieren kurz alleine mit dem Buch lässt, nutzt Bastian die Gelegenheit und klaut das Buch, denn verkauft bekommen würde er es ganz sicher nicht. Als er viel zu spät mit dem Buch in der Schule ankommt, beschließt er sich auf dem Dachboden zu verstecken und die unendliche Geschichte zu lesen.
Die unendliche Geschichte beginnt: Die Geschichte spielt in Phantasien. Die kindliche Kaiserin liegt im Sterben und in Phantasien breitet sich das Nichts immer weiter aus, das Nichts verschlingt alles was ihm zu nahe kommt (Lebewesen,Landschaften),einfach alles. Die Kindliche Kaiserin beauftragt Atreju etwas zu suchen, was sie retten kann und übergibt ihm AURYN (das magische Zeichen der kindlichen Kaiserin). Atréju besucht viele Orte Phantasiens. Auf seiner Reise erfährt er, dass ein Menschenkind der kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben muss. Zudem bekommt er einen Glücksdrachen namens Fuchur.
Während Bastian die unendliche Geschichte liest, bekommt er immer mehr das Gefühl er könnte das gesuchte Menschenkind sein. Als Atreju und Fuchur bei Yagmul (einer art Ungeheuer) in Gefahr geraten, stößt er einen Schreckensschrei aus, welchen Yagmul hört. Als ihm dann auch noch die Kindliche Kaiserin erscheint, weiß er ihren Namen und ihm ist sicher, dass er gemeint ist, doch er hat Angst die Kindliche Kaiserin könnte sich, wie seine Mitschüler, über ihn lustig machen.
Die kindliche Kaiserin bringt ihn jedoch schließlich doch dazu indem sie beginnt aus der unendlichen Gschichte zu Lesen.
Die Geschichte wiederholt sich immer wieder, auch als er aufhört zu lesen, verschwindet die Geschichte nicht aus seinen Gedanken. Schließlich beschließt er die kindliche Kaiserin beim Namen „Mondenkind“ zu rufen. So gelangt er nach Phantasien.
Als er in Phantasien ankommt, ist von Phantasien nur noch ein Sandkorn übrig. Die Kaiserin übergibt Bastian AURYN. Es erfüllt ihm all seine Wünsche, was sie ihm jedoch nicht sagt. Jeder Wusch kostet ihn eine Erinnerung an seine „Heimat“, so wünscht er sich erst schön und erschafft dann eine neue Welt in Phantasien. Als er erfährt, dass seine Wünsche begrenzt sind, hat er nur noch zwei frei. Er will zurück, doch er weiß nicht wie. Wenn er keine Wünsche also keine Erinnerung mehr hat, kommt er nie mehr nach hause. Atréju und Fuchur wollen ihm dabei helfen. Werden sie es schaffen?
Meine Meinung: Ein großartiger Jugendbuch „Klassiker“. Auch wenn ich eigentlich kein so großer Fantasy-Fan bin Michel Ende kann einfach so toll schreiben und eigentlich ist es wie ich finde auch eher ein Märchen für große. Ein wenig ähnelt es den Tintenherz Büchern von Cornelia Funke, wem sie gefallen haben, der sollte auch unbedingt mal einen Blick auf die “unendliche Geschichte” werfen. An sonsten würde ich das Buch allen ab 10 Jahren empfehlen.

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Eingeordnet unter ab 10, Klassiker

Engel haben keinen Hunger

Titel: Engel haben keinen Hunger – Katrin L.: Die Geschichte einer Magersucht
Autor: Brigitte Biermann
Erstausgabe:2007 ; Beltz Verlag
Originalsprache: deutsch
Taschenbuch: ja
Seiten: 270
Inhalt: In „Engel haben keinen Hunger“ geht es um die ware Geschichte von Katrin L. und das Bauch basiert auf den Tagebüchern und Gesprächen mit Freunden und Familie von Katrin.

Die fünfzehnjährige Katrin hat bis zum Ausbruch der Krankheit eigentlich ein glückliches Leben geführt.Ihre Noten waren überdurschnittlich gut, sie war beliebt, sportlich, spielte im Schulorchester.

Auch mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester Lena verstand sie sich immer gut.
Ihr größter Traum ist es Model zu werden und ihre Freundinnen rechnen ihr da auch große Chancen aus, den Katrin ist groß, hat eine gute Figur und ist hübsch. Doch sie selbst findet sich mit ihren 56 kg zu dick. Mit ihrem Freund Fabian hat sie eine Wette abgeschlossen, wer zu erst fünfzig Kilo wiegt gewinnt.
Doch für Katrin sind 50 Kilo nicht genug, sie nimmt weiter ab. Dann beginnen die physischen Probleme wie einzu niedriger Blutdruck und generell schwacher Kreislauf. Ungefähr ein Jahr nach ihrer ersten Diät kommt sie dann zum ersten Mal wegen ihrer Krankheit ins Krankenhaus. Doch die Krankheit wird immer schlimmer.

Meine Meinung:„Engel haben keinen Hunger“ ist ein trauriges Buch, das den Krankheitsverlauf und die Gefühle Katrins sehr realistisch , auch durch die immer wieder vorkommenden Zitate aus Katrins Tagebuch, sowie gut verständlich darstellt aber trotzdem spannend ist  und sich nicht wie ein Schulbuch liest. Das Buch regt zum nachdenken an und redet nichts schön, ohne dass man sich fühlt als sei das ganze einfach eine überzogene Moralpredikt.
Empfehlen würde ich das Buch für Mädchen ab frühestens 14 , da das Thema Magersucht doch ein für sehr belastendes Thema für jüngere Kinder sein kann.

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Eingeordnet unter ab 14, Mädchen